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Wenn Beteiligungsdaten zum Engpass im Konzernabschluss werden 

15.10.2026 | Public Cloud, SAP S/4HANA für Group Reporting

Wie zetVisions CIM in Verbindung mit SAP® S/4HANA Finance for group reporting oder SAP SEM-BCS einen durchgängigen Prozess von der Beteiligungsverwaltung bis zum Konzernabschluss ermöglicht.

Moderne Konsolidierung, aber weiterhin manuelle Prozesse

Viele Unternehmen haben ihre Konzernkonsolidierung in den vergangenen Jahren modernisiert und setzen heute auf SAP S/4HANA Finance for group reporting, SAP SEM-BCS oder sogar auf SAP BCS/4HANA. Dennoch stellen wir in Kundenprojekten immer wieder fest, dass die eigentlichen Herausforderungen im Abschlussprozess häufig nicht in der Konsolidierungssoftware selbst liegen. Vielmehr beginnen die Probleme bereits deutlich früher, nämlich bei der Verwaltung und Bereitstellung von Gesellschafts-, Beteiligungs- und Strukturinformationen. 

Komplexe Beteiligungsstrukturen erhöhen den Abstimmungsbedarf

Insbesondere bei Unternehmen mit zahlreichen Tochtergesellschaften entstehen regelmäßig Herausforderungen bei der Pflege von direkten und indirekten Beteiligungen. Schon kleine Änderungen können weitreichende Auswirkungen auf die Konsolidierung haben. Wird eine Gesellschaft erworben, verkauft, verschmolzen oder umstrukturiert, müssen Beteiligungsquoten, Konsolidierungskreise, Eigentümerstrukturen und Hierarchien angepasst werden. Je größer und dynamischer ein Konzern ist, desto schwieriger wird es, diese Informationen konsistent, transparent und revisionssicher bereitzustellen. 

Für die Verantwortlichen im Konzernrechnungswesen bedeutet dies häufig einen erheblichen manuellen Aufwand. Vor jeder Konsolidierung müssen Beteiligungsverhältnisse geprüft, Datenstände abgestimmt und Strukturänderungen nachvollzogen werden. Unterschiedliche Versionen von Excel-Dateien führen zu Unsicherheiten, Abstimmungsrunden verlängern die Abschlusszyklen und notwendige Anpassungen werden teilweise erst im Rahmen der Konsolidierung erkannt. Dadurch werden Ressourcen gebunden, die eigentlich für Analyse, Steuerung und die Weiterentwicklung der Abschlussprozesse genutzt werden sollten. 

Die Konsolidierung ist nur so verlässlich wie ihre Datengrundlage

Hinzu kommt, dass moderne Konsolidierungslösungen wie SAP S/4HANA Finance for group reporting oder SAP BCS/4HANA auf korrekte und vollständige Beteiligungsinformationen angewiesen sind. Die beste Konsolidierungslösung kann ihre Stärken nur dann ausspielen, wenn die zugrunde liegenden Beteiligungsdaten aktuell, nachvollziehbar und konsistent bereitgestellt werden. Fehlen diese Voraussetzungen, entstehen Medienbrüche und zusätzliche Abstimmungen zwischen den Fachbereichen für Beteiligungsmanagement und Konzernrechnungswesen. 

Die Lösung: zetVisions CIM als zentrale Basis für Beteiligungsdaten 

Genau an dieser Stelle setzt die Kombination aus dem Corporate Investment Manager (CIM) von zetVisions und SAP S/4HANA Finance for group reporting beziehungsweise SAP SEM-BCS an. Während SAP die legale Konsolidierung und die Erstellung des Konzernabschlusses unterstützt, übernimmt CIM die zentrale Verwaltung der rechtlichen Unternehmens- und Beteiligungsstrukturen. Gesellschaften, Beteiligungsquoten sowie direkte und indirekte Beteiligungsverhältnisse werden an einer zentralen Stelle gepflegt und für die Konsolidierung bereitgestellt. 

Dadurch entsteht eine verlässliche Grundlage für die Konsolidierung. Strukturänderungen können nachvollziehbar dokumentiert, Beteiligungsverhältnisse transparent dargestellt und Anpassungen frühzeitig in die Konsolidierungsprozesse übernommen werden. Gleichzeitig reduziert sich der Aufwand für manuelle Abstimmungen erheblich. Informationen müssen nicht mehr parallel in verschiedenen Dateien oder Systemen gepflegt werden, sondern stehen zentral und konsistent zur Verfügung. 

Mehr Transparenz für Fachbereiche und Prüfung 

Ein weiterer Vorteil liegt in der verbesserten Transparenz. Fachbereiche erhalten jederzeit einen aktuellen Überblick über Gesellschafts- und Beteiligungsstrukturen. Auch Anforderungen von Wirtschaftsprüfern können leichter erfüllt werden, da Änderungen nachvollziehbar dokumentiert und historisiert werden können. Darüber hinaus unterstützt CIM bei der Erstellung von Anteilsbesitzlisten, Mandatsverzeichnissen und grafischen Konzernstrukturen, wodurch zusätzliche manuelle Tätigkeiten entfallen können. 

Der Mehrwert aus Sicht von concellens  

Aus unserer Sicht liegt der größte Mehrwert in der Verbindung von Beteiligungsmanagement und Konsolidierung. SAP S/4HANA Finance for group reporting und SAP BCS/4HANA bleiben die zentralen Plattformen für den Konzernabschluss. Durch die Ergänzung um CIM werden jedoch die vorgelagerten Prozesse deutlich stabiler und effizienter. Unternehmen schaffen eine durchgängige Datenbasis vom Beteiligungsmanagement bis in den Konzernabschluss und reduzieren die Risiken, die durch manuelle Pflege, Inkonsistenzen und mangelnde Transparenz entstehen. 

Gerade für Unternehmensgruppen mit komplexen Beteiligungsstrukturen, häufigen Veränderungen im Konsolidierungskreis oder hohen Anforderungen an Governance und Compliance kann die Kombination aus zetVisions CIM und SAP S/4HANA Finance for group reporting beziehungsweise SAP SEM-BCS einen entscheidenden Beitrag zu einem effizienteren, transparenteren und prüfungssicheren Abschlussprozess leisten. So entsteht ein durchgängiger End-to-End-Prozess von der Verwaltung der Beteiligungsstrukturen bis zur erfolgreichen Erstellung des Konzernabschlusses. 

Kurz gesagt: CIM schafft eine konsistente Beteiligungsdatenbasis, während SAP Group Reporting oder SAP BCS diese Informationen für die finanzielle Konsolidierung und den Konzernabschluss nutzt. 

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